Hörbuchproduktion

Produktion eines Hörbuchs

Ein Hörbuch zu produzieren ist für viele freie Autoren und Selfpublisher ein Traum, der zu selten in Erfüllung geht. Während die Veröffentlichung eines Ebooks heute kostenlos möglich ist, sind die Kosten einer Hörbuchproduktion für Schriftsteller im Selbstverlag meistens zu hoch bzw. die Finanzierung ist ihnen zu riskant. Mit einer guten Ausrüstung und einem vernünftigen Programm ist eine relativ gute Produktion im Heimstudio möglich, sofern Nebengeräusche eleminiert werden können. Dieses Vorgehen wird allerdings niemals das Niveau einer professionellen Produktion erreichen.

 

An dieser Stelle kommen Hörbuchverlage wie wir ins Spiel. Wir übernehmen die Kosten der Produktion und des Marketings. Der Autor legt einzig sein Manuskript ein, im klassischen Modell hat er durch die Hörbuchproduktion bei uns keine Kosten, nur Erträge. Diese Verfahren kennt ihr auch von anderen Verlagen.

 

Wir bieten aber auch ein zweites Modell an, welches für risikofreudigere Autoren mit höherem Freiheitsdrang geeignet ist. Viele Selfpublisher möchten heutzutage kein klassisches Verlagsmodell, um nicht zu viele Rechte abzugeben und eine höhere Marge zu erhalten. Daher bieten wir für Selfpublisher auch das 50/50-Modell an. Dies bedeutet, wir finanzieren das Hörbuch vor, stellen aber 50% der Produktionskosten dem Autoren in Rechnung. Dafür bekommt er im Gegenzug die Hälfte der Erlöse des Hörbuchs.

 

Das Modell kann mit jedem Buch gewechselt werden, ihr könnt also bei uns ein erstes Hörbuch klassisch produzieren, um zu sehen wie es läuft und später ein weiteres Co-finanzieren.

 

 

Kostenstruktur

 

Audible ist der Hauptanbieter, zusammen mit Amazon und iTunes deckt es 80% des Vertriebsnetzes für Hörbücher ab. Dadurch hat Audible eine hohe Marktmacht und nutzt dies auch aus. 60% der Einnahmen bleiben dort. Weitere 10% der Einnahmen behält der Distributor (sozusagen ein Großhändler für Hörbücher), welcher alle Portale mit dem Hörbuch versorgt. Für Verlag und Autor bleiben also 30% der Erlöse aus den Verkäufen, um die Kosten der Produktion zu decken und einen Gewinn zu erzielen.

Aufgrund des alleinigen finanziellen Risikos gewähren wir dem Autoren im klassischen Modell 5% Provision (bei 0% finanziellem Risiko für den Selfpublisher). Im Risikomodell teilen wir Freud und Leid, sprich Kosten und Erträge 50/50. Das bedeutet, 15% der Einnahmen jeweils für Verlag und Autor bei jeweils 50% Kapitaleinsatz.